Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,
erinnerst du dich noch aus der Schulzeit an den Begriff „30-jähriger Krieg?“. Zwei Religionen haben aufeinander eingeschlagen, so dass es unter der Bevölkerung viele Tote gab und halb Deutschland, hauptsächlich Mitteldeutschland, zerstört war.
Endlich – 1648 machte man Frieden, der den berühmten Namen „Frieden von Münster – Osnabrück“ trägt. Die Armut in Mitteldeutschland verursachte eine Westwanderung, die ein bisschen zu vergleichen ist mit dem, was nach 1990 geschah. Viele suchten in dem vom Krieg verschonteren Gebiet, links des Rheins, Arbeit und Brot.
Aus der Familie Langguth aus Thüringen machte sich der Älteste auf und hatte sich beworben bei der Stadt Traben-Trarbach für den Verwaltungsdienst. So hatte er hier Erfolg und siedelte seine Familie in Traben-Trarbach an.
Seit also rund 400 Jahren ist die Familie Franz Wilhelm Langguth ansässig in Traben-Trarbach, aber erst nach 200 Jahren hat ein Teil der Familie ein Kolonialwarengeschäft in Trarbach geführt. Diese wollten dem Sohn eine bessere Ausbildung geben und schickten ihn in die weite feindliche Welt. (Heute für junge Leute eine Selbstverständlichkeit.)
So erlernte er in Antwerpen das Weingeschäft und den Export und kam nach einigen Jahren nach Hause, wohl gerüstet, die 1789 gegründete Firma zu führen. Nach seiner Ausbildung, die er schon zuvor im Weinberg und im Keller gemacht hat, kümmerte er sich jetzt wieder intensiv um die besten Weinbaubedingungen und die Pflege der Weine im Keller.
So war der Anfang für die Familie Franz Wilhelm Langguth gemacht für eine erfolgreiche Entwicklung im Weinbau und in der Weinkellerei.
Das nächste Mal erzählen wir mehr, wie es weiter geht.
Ihre
Familie Franz Wilhelm Langguth
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