Langguth Familiengeschichte Teil 10

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren, sondern Glut zum glühen erhalten.

So seg´n euch Gott ihr Höhen
er segne Leut´ und Land
die Reben, die da stehen
auf grüner Bergeswand
O Moselstrand,  o selig Land!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal
ich grüß´ euch von Herzen
viel tausendmal

Was gibt es an kreativer Arbeit ohne Tradition. Neuheit ist immer eine Verarbeitung und Übernahme des Vergangenen. Denken wir so an Tradition, so gebrauchen wir das, was uns die Vorfahren gelernt haben, damit wir nicht dieselben Fehler machen. Das ist eingebettet in das Wort Tradition.

Wir berichten Ihnen in 14 Tagen weiter. 

Herzliche Grüße

Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 9

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren, sondern Glut zum glühen erhalten.

Auf sonn´ger Bergeseite
da steh’n die Reben schlank
in tiefer Keller Weite
da liegt manch kühler Trank
O lichter Schein, o kühler Wein
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal
ich grüß´ euch von Herzen
viel tausendmal

Kein Mensch geht zweimal über denselben Fluss. So heißt ein berühmtes Sprichwort von Hermann Hesse, im Siddhartha. Und der Volksmund sagt es dazu. Das gibt der Bevölkerung auch einen starken Impuls für Tradition, für Erhaltung und erhaltenswertes. Wir denken bei unserem Mosellied an diese vielen Stunden, die damit gesungen wurden in Heiterkeit und Fröhlichkeit.

Wir berichten Ihnen in 14 Tagen weiter. 

Herzliche Grüße

Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 8

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren, sondern Glut zum glühen erhalten.

Und an des Stromes Bette
all überall im Tal
da stehen Dörfer, Städte
und Burgen ohne Zahl.
O Stadt und Land, o Stromesrand!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal
ich grüß´ euch von Herzen
viel tausendmal

In der Tat hat die Pflege der Weinberge, das Anpflanzen von Reben und die Gewinnung von Weintrauben zu einer hohen Tradition geführt. In den einzelnen Familien wurden Kenntnisse über die Arbeit im Weinberg von Generation zu Generation weitergegeben und erst in den letzen 30 Jahren gab es Weinbauschulen, die auch zugleich das Fachmännische gelehrt und gründlich weitergegeben haben.

Dies gilt insbesondere für die Familie Franz Wilhelm Langguth, wo der Weinbau an oberster Stelle stand und steht. Von Generation zu Generation wurde das Wissen um die Pflege der Reben und den Anbau von der Rebsorte Riesling von einer Generation an die andere weitergegeben.

Mehr darüber in 14 Tagen.

Herzliche Grüße

Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 7

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren, sondern Glut zum glühen erhalten.

Im weiten deutschen Lande
zieht mancher Strom dahin
von allen, die ich kannte
liegt einer mir im Sinn
O Moselstrand, o selig Land!
Ihr grünen Berge, o Fluss und Tal
ich grüß´ euch von Herzen
viel tausendmal

In der Tat, seit vielen hundert Jahren wurde an der Mosel Wein angebaut. Die Römer brachten die Reben durch ihren Standort Trier hierher. Und einer der klugen Mächtigen hat etwa um 1600 angeordnet, dass nur noch die Riesling Rebe angepflanzt werden durfte. So ist der Charakter des Weinbaugebietes Mosel ganz eng mit dem Begriff des Riesling Weines verbunden.

Wir berichten Ihnen in 14 Tagen weiter. 

Herzliche Grüße

Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 6

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

zuletzt erzählten wir von dem Weingutsmann Carl Wilhelm, der 1815 geboren wurde und bis 1901 lebte. Er hatte Töchter und Söhne. Bevor er seine Augen schloss, verfasste er ein kluges Testament. Dieses erlaubte seinen zwei Söhnen sich friedlich zu einigen, denn beide wollten weiter im Weinberg tätig sein. So war man sich einig, dass der eine, Carl, seine Firma nur unter dem Namen Carl weiterführte und der andere seine Firma nicht unter Franz Wilhelm, sondern nur unter Franz (nicht Wilhelm?).

Eine Generation später wurden beide Firmen wieder verschmolzen, weil es auf der einen Seite keinen Nachfolger gab und auf der anderen Seite wieder der Name Franz Wilhelm auflebte, um die alte Tradition fortzuführen. Darüber erzählen wir Ihnen in unserem nächsten Bericht in 14 Tagen. Damit sind wir also wieder bei der Familie Franz Wilhelm Langguth.

Von den Vorfahren dieser Familie gibt es noch mehr zu berichten. Die Geschichte reicht bis zum heutigen Tage.

Es grüßt Sie sehr herzlich Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 5

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

man kann seine Vorfahren nur verstehen, wenn man sich in die Zeit versetzt, in der diese gelebt haben. Die eine Generation hat es besonders schwer gehabt, weil sie in eine Zeit geboren wurde, in der es außerordentliche wirtschaftliche Probleme gab, sei es durch Krieg oder durch eine falsche Politik der Mächtigen oder was für Gründe es auch immer waren.

Wichtig ist, dass wir uns vorstellen, wie diese Zeit damals war. Es müssen sehr tapfere Mütter gewesen sein, die zwei bis drei Söhne in Stalingrad oder im Osten verloren.

Oder es gab Phasen von vielen Jahrzehnten, die völlig friedlich waren und der Landwirt seiner Arbeit nachgehen konnte und er einen ausreichenden Preis für seine Arbeit bekam. Aber das war nicht immer so. Es schwankte von groß und schwer bis heiter und fröhlich. Wer weiß schon bei seiner Geburt, in welche Zeit er hineinwächst und was ihm in seinem Leben auferlegt wird?

Wir können es nur erfahren, indem wir uns vorstellen, wie das wohl so gewesen ist oder wie man es uns erzählt hat. Wer weiß schon bei seiner Geburt, wie viel Krankheiten er zu meistern hat und wie gesund er durch die Jugend kommt. Es ihn dann vielleicht sehr hart trifft oder er in seiner Jugend oft krank war. Und später gesund durch das Leben ging?

Und es ist wichtig, von unseren Vorfahren zu hören und dass wir erzählt bekommen, wie diese mit ihren Problemen fertig geworden sind. Denn nur daraus können wir für unser Leben lernen. So war das auch in der Familie Franz Wilhelm Langguth.

Wie es weiter geht erfahren Sie in 14 Tagen.

Es grüßt Sie sehr herzlich Ihre Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 4

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

warum ist wenig erzählt worden von Familie zu Familie? Wir sollten uns immer wieder daran erinnern und unseren Kindern das, was wir aus den Vorgenerationen wissen, erzählen. Auch wenn es mal tüchtige oder mal weniger tüchtige Familienmitglieder gab. Mal solche, die dem Wein sehr zugesprochen waren, und andere, die nüchtern und strebsam versuchten, weiterzukommen.

Einer von diesen war der Weingutsmann und Landwirt, Johann Carl Wilhelm Langguth, der 1815 geboren wurde. Er wurde in einem historischen Jahr geboren, in einer Zeit, in der die napoleonische Herrschaft zu Ende ging. Viel Schaden und wirtschaftliche Probleme sich ergaben. Und schließlich hatte man ja versucht sich in Wien im Wiener Kongress einigen  – sicherlich nicht zu jedermanns Freude. Aber wir wissen, dass in den Jahrzehnten von 1815 bis 1900, außer den preußischen Kriegen, es weitgehend friedlich zuging. Es gab nur kleine Revolutionen, in denen versucht wurde, Altes zu überwinden und Neues zu beginnen.

Wir denken an 1848 und andere Jahre dieses Jahrhunderts. Trotz aller Schwierigkeiten wurden in allen Jahren Weinberge gepflanzt, Trauben geerntet und zu dem berühmten Moselwein vergoren, so dass Johann Carl Wilhelm Langguth aus der Familie Franz Wilhelm Langguth weit reiste, sei es nach Holland oder darüber hinaus nach England, aber auch in das entstehende Ostpreußen und viele andere Länder. So schickte er Wein, damals noch im Fass, an Kunden, die er geworben hatte. Und so kam er in dem Weingut Franz Wilhelm Langguth Schritt für Schritt voran.

Mehr Familiengeschichte gibt’s in 14 Tagen.

Auch heute wie immer herzliche Grüße von der Familie Franz Wilhelm Langguth

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Langguth Familiengeschichte Teil 3

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

lassen Sie uns einen kurzen Blick auf alte Bilder von Traben-Trarbach an der Mosel werfen, die es heute noch gibt. Etwa um 1770 gab es ein gewaltiges Hochwasser, im Jahr 1793 das Größte, was auch in dem vorigen Jahrhundert nicht übertroffen wurde.

Woran liegt es, dass plötzlich in einem Jahr solche gewaltigen Hochwasser das Moseltal überschwemmten? Alle Erfahrung lehrt uns, dass es 8 oder 14 Tage ununterbrochen geregnet hat und diese Fülle von Regen die Ursache für die großen Hochwasser-Ereignisse war. Dies umso mehr, wenn Nebenflüsse bis ins Elsass, an die Quelle der Mosel, durch einen harten Winter einen festgefrorenen Boden vorfanden und daher der viele Regen nicht in den Boden sickern konnte, sondern in die Mosel floss.

1993 war dann das letzte große Hochwasser. Es hat auch sehr viel Schaden in vielen Orten verursacht. Aus dem Hochwasser haben viele Familien nicht gelernt und andere waren etwas vorsichtiger. Die Familien, die sich vorstellen konnten, dass auch in ihrem Leben eine Hochwasserwelle kommen würde, bauten ihr Haus ein oder sogar zwei Stockwerke höher. Darunter war dann ein Keller, in den das Hochwasser jederzeit einfließen konnte. Aber viele haben das nicht getan und haben bei den großen Hochwassern 1793 und 1993 bösen Schaden genommen. Man stelle sich vor, dass die Häuser vollkommen von Wasser umspült waren. Wenn sie stabil waren, haben sie es gut überstanden. Vor  300 Jahren gab es aber noch keine Trocknungsmaschinen, die man in einen Raum stellt und nach einigen Tagen ist das Wasser aus den Wänden herausgezogen. Es musste alles mit Holz geheizt werden und so hat es oft lange gedauert, bis in den darauffolgenden Sommer die Natur mitgeholfen hat, dass eine Austrocknung der Wände möglich war.

Wir erzählen Ihnen in 14 Tagen wieder weiter von Franz Wilhelm Langguth und seiner Familie und grüßen Sie ganz herzlich.

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Langguth Familiengeschichte Teil 2

24. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

jeder, der diese Geschichte liest, hat eine Familie. Und jeder kann seine Familie bis Adam und Eva zurückverfolgen. Woran hapert es? Es ist zu wenig aufgeschrieben worden und es ist zu wenig erzählt worden von den Eltern an die Kinder. Denn nur von den Eltern erfahren wir über die Großeltern. Auch in der Familie Franz Wilhelm Langguth ist keineswegs immer alles lückenlos aufgeschrieben oder weitererzählt worden. Wir bemühen uns, Gedanken  aus der Geschichte und was wir aus ihr lernen können, weiterzugeben.

Zuletzt haben wir über die Gründung berichtet, für die als offizieller Termin dieses Jahr der französischen Revolution 1789 gilt. Dieses wesentliche Jahr fällt in den Lebensabschnitt des Franz Wilhelm Langguth, der von 1768 bis 1839 lebte. Er hatte einen Sohn, der 1815 geboren wurde und bis 1901 lebte, also ein sehr langes Leben hatte. Seine Frau Magdalena schenkte ihm 6 Kinder. Und allein über dieses Leben ist viel zu berichten.

Eines gibt es aber vor allen Dingen zu sagen, dass in seinen Lebensabschnitt eine große Entwicklung des Weinguts und der Weinkellerei Franz Wilhelm Langguth fällt. Sein Großvater war Franz Adolph Langguth, ein Handelsmann und Gerichtsschöffe, 1718 bis 1775. Er hatte immer wieder mit Winzern Gespräche zu führen und Wein zu probieren. Eines Tages an einem sehr heißen Tag, als er von einem kühlen Winzerkeller kam, fuhr er mit einem Boot von Kröv nach Traben zurück. Dabei kippte das Boot um und er bekam am 5. April 1775 einen Schlaganfall, der seinem Leben ein Ende setzte. Die Geschichte geht zurück bis zu Johann Langguth, der ein Pfarrer in Memmelsdorf war. Hierüber erzählen wir das nächste Mal in 14 Tagen.

Die Familie Franz Wilhelm sagt Ihnen herzliche Grüße.

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Langguth Familiengeschichte Teil 1

23. März 2010

Liebe Leserinnen und Leser der Langguth Familiengeschichte,

erinnerst du dich noch aus der Schulzeit an den Begriff „30-jähriger Krieg?“. Zwei Religionen haben aufeinander eingeschlagen, so dass es unter der Bevölkerung viele Tote gab und halb Deutschland, hauptsächlich Mitteldeutschland, zerstört war.

Endlich – 1648 machte man Frieden, der den berühmten Namen „Frieden von Münster – Osnabrück“ trägt. Die Armut in Mitteldeutschland verursachte eine Westwanderung, die ein bisschen zu vergleichen ist mit dem, was nach 1990 geschah. Viele suchten in dem vom Krieg verschonteren Gebiet, links des Rheins, Arbeit und Brot.

Aus der Familie Langguth aus Thüringen machte sich der Älteste auf und hatte sich beworben bei der Stadt Traben-Trarbach für den Verwaltungsdienst. So hatte er hier Erfolg und siedelte seine Familie in Traben-Trarbach an.

Seit also rund 400 Jahren ist die Familie Franz Wilhelm Langguth ansässig in Traben-Trarbach, aber erst nach 200 Jahren hat ein Teil der Familie ein Kolonialwarengeschäft in Trarbach geführt. Diese wollten dem Sohn eine bessere Ausbildung geben und schickten ihn  in die weite feindliche Welt. (Heute für junge Leute eine Selbstverständlichkeit.)

So erlernte er in Antwerpen das Weingeschäft und den Export und kam nach einigen Jahren nach Hause, wohl gerüstet, die 1789 gegründete Firma zu führen. Nach seiner Ausbildung, die er schon zuvor im Weinberg und im Keller gemacht hat, kümmerte er sich jetzt wieder intensiv um die besten Weinbaubedingungen und die Pflege der Weine im Keller.

So war der Anfang für die Familie Franz Wilhelm Langguth gemacht für eine erfolgreiche Entwicklung im Weinbau und in der Weinkellerei.

Das nächste Mal erzählen wir mehr, wie es weiter geht.

Ihre

Familie Franz Wilhelm Langguth

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